Toni Turek: Weltmeister und "Fußballgott"

Gewinnen Sie mit der Deutschen Fußball Route.

Toni Turek verfügte über eine sehr große Reaktionsschnelligkeit, Übersicht und vor allem eine stoische Ruhe. (Archivfoto: Horstmüller)
Toni Turek verfügte über eine sehr große Reaktionsschnelligkeit, Übersicht und vor allem eine stoische Ruhe. (Archivfoto: Horstmüller)

Toni Turek, der am 18. Januar 2019 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, wurde gut 20 Kilometer von der Arena entfernt in Duisburg-Wanheimerort geboren. Er lernte Bäcker, fand aber schon als Kind zum Fußball und spielte bei Duisburg 1900. Über einige Umwege, wie Eintracht Frankfurt und SSV Ulm, gelangte er 1950 zur Fortuna. Hier bestritt er bis 1956 133 Partien in der Oberliga West, wird auf der Homepage von Fortuna Düsseldorf anlässlich des 100. Geburtstags Tureks berichtet.

Turek wusste schon in jungen Jahren durch seine Spielweise zu überzeugen. Bereits mit 16 Jahren stand sein Name im legendären Notizbuch des späteren Bundestrainers Sepp Herberger. Doch durch den Zweiten Weltkrieg, Fronteinsätze in Frankreich, Italien und Russland, stand Turek erst 1950, mit beachtlichen 31 Jahren, erstmals für die Nationalmannschaft zwischen den Pfosten. Damit ist er bis heute ältester Debütant im DFB-Team auf der Torhüter-Position.

Turek verfügte über eine sehr große Reaktionsschnelligkeit, Übersicht und vor allem eine stoische Ruhe. Letzteres ließ sogar Nationaltrainer Herberger die Haare raufen, denn Turek blieb zuweilen selbst bei Bällen, die nur Zentimeter den Kasten verfehlten, ungerührt auf der Torlinie stehen, weil er nach eigenen Angaben anhand der Körperhaltung seiner Gegenspieler die Balllaufbahn vorhersehen konnte. Im DFB-Team kam er im Zeitraum von fünf Jahren auf 20 Einsätze - darunter die fünf wichtigen Spiele bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz, wo er im Übrigen als ältester Spieler des Turniers antrat.

Unvergessen ist bis heute nicht nur der 3:2-Sieg im Finale gegen Ungarn, sondern auch die Rundfunk-Reportage von Herbert Zimmermann, der im Endspiel eine Parade Tureks mit den denkwürdigen Worten zu kommentieren wusste: „Turek, du bist ein Teufelskerl! Turek, du bist ein Fußballgott!“ Die Kirche war ob des in einem Atemzug vorgebrachten Vergleichs von Gott und Teufel zutiefst empört und wollte eine Rüge beim Rundfunkrat platziert sehen. Doch auch Bundespräsident Theodor Heuss schien die Zimmermann-Passage bekannt zu sein, als er zu Turek sagte: „Ich habe gehört, Sie seien ein Fußballgott. Ich denke, dass es reicht, wenn Sie ein guter Torhüter sind“, worauf Turek grinsend konterte: „Das ist doch auch was, oder?!“

Quelle: Fortuna Düsseldorf Mehr über Toni Turek lesen Sie hier auf der Homepage von Fortuna Düsseldorf

 

Das Gewinnspiel der Deutschen Fußball Route

Gewinnen Sie mit der Deutschen Fußball-Route. Wir verlosen Tickets für besondere Fußball-Momente. Wenn Sie uns die richtige Antwort der Gewinnspielfrage fristgemäß zusenden, nehmen Sie diesmal an der Verlosung für zwei Eintrittskarten für ein noch zu bestimmendes Spiel der Fußball-Bundesliga in Nordrhein-Westfalen teil. Zudem werden unter allen Einsendern der Gewinnspiele bis einschließlich April 2019 zwei Karten für das DFB-Pokal-Finale 2019 in Berlin verlost. Es gelten die Bestimmungen der Veranstalter.

Die Gewinnspielfrage für Februar 2019:

Heute bestreitet die Fortuna ihre Heimspiele in der Merkur Spiel-Arena. Früher kickten die Fortunen indes im Stadion am Flinger Broich, in dem 1930 das erste Spiel austragen werden. Wo zogen sich die Spieler zunächst um, weil erst am Flinger Broich die Umkleidekabinen fehlten? In einer Bäckerei, einer Eisdiele oder einer Metzgerei?

Tipp: Die Antwort finden Sie auf der Deutschen Fußball-Route direkt auf dem DFR-Schild vor der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf.

Teilnahme am Gewinnspiel:

Senden Sie die Antwort unter Angabe Ihrer Daten (Name, Vorname, Alter, Wohnort, Kontakt) bis einschließlich 28. Februar 2019 (Einsendeschluss) mit dem nachfolgenden Formular.

Teilnahme ab 18 Jahre. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gelten die Bestimmungen der Veranstalter.

 

Teilnahmeformular

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